Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannis auf Föhr
... so weit der Himmel ist ...

Aktuelles

Zurzeit finden Gottesdienste und auch wieder Konzerte statt. Es gelten jeweils besondere Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Eine Übersicht der Gottesdienst und Konzerte finden Sie auch im Terminkalender.

Zu jeder neuen Jahreszeit veröffentlichen wir einen neuen Gemeindebrief

Gemeindeversammlung am Reformationstag

Der Kirchengemeinderat lädt am Sonntag, 31. Oktober, zur Gemeindeversammlung in den Friesendom ein. Beginn ist im Anschluss an den Gottesdienst, ca. 11.15 Uhr.

Es geht vor allem um ein Thema: Wie soll die Gedenkstätte für die Kriegsopfer auf dem Friedhof von St. Johannis umgestaltet werden? 

Jedes Jahr am Volkstrauertag wird an den Gedenksteinen der Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht. Möglichst bis zum Volkstrauertag 2022 soll die Anlage umgestaltet werden. Das ist das Ziel  der Bürgermeister der zur Kirchengemeinde gehörenden Dörfer und des Kirchengemeinderates.

Für die Neugestaltung gibt es einen Entwurf. Vorgelegt hat ihn der Bildhauer Axel Richter. Er kam unter Beratung von Dr. Stephan Linck, Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit in der Landeskirche, zustande. Beide werden an der Gemeindeversammlung teilnehmen. Der Kirchengemeinderat und die Bürgermeister haben sich diesen Entwurf – mit einigen Änderungen – zu eigen gemacht.

Die Tafeln der Gefallenen sollen erhalten und in einer Art Magazin um den Obelisken, das eigentliche „Ehrenmal“, aufgestellt werden. Sie sollen dazu in ein Gitter aus Cortenstahl eingefasst werden. Die Namen der Gefallenen werden zusätzlich auf umlaufenden Bändern eingraviert. Außerdem sollen auch die Namen der verstorbenen Frauen und Kinder aufgeführt werden.

Dort, wo jetzt noch die Namensplatten liegen, soll ein freier Platz entstehen, der zum Obelisken und dem Magazin hin wie ein Deich ansteigt. Wie genau dieser Freiraum gestaltet und wozu er genutzt werden kann, ist zurzeit noch offen.

Sofern es die Zeit erlaubt, soll die Gemeindeversammlung auch dazu dienen, auf die Entwicklung der Gemeindearbeit während der Pandemie zurückzuschauen.